2010-07-13 08:30 von Kirsten Diekamp
Kann Mode mathematisch sein? Das junge Eco-Fashion-Label
MIKENKE präsentierte sich während der Berliner Fashion Week 2010 erstmals mit
einer Show bei den HBC Designer Scouts der Öffentlichkeit. MIKENKE ist ein
aufstrebendes Eco-Fashion-Label mit der Vision, zeitgemäße Mode mit Respekt für
Mensch und Natur zu entwickeln.
Die Designerinnen Tina Luther und Rosa Gröszer lernten sich an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee kennen und entdeckten ihr gemeinsames Faible für eine mathematische Herangehensweise an die Gestaltung. Für jede Kollektion steht eine andere geometrische Grundform Pate, die als Modul angeordnet, konstruiert, drapiert, zergliedert, gefaltet, gestrickt und gedruckt wird.
Auf Basis einer handwerklichen Herkunft werfen die Designerinnen ein modernes Auge auf traditionelle Techniken, übersetzen diese, um sie mit in die Zukunft zu nehmen. Auf dem Weg dorthin wird der Herstellungsprozess in allen Entwicklungsstufen hinterfragt, um nachhaltig entwerfen zu können.
MIKENKE entwickelt Kleidung für selbstbestimmte, kosmopolitische Frauen und steht für einen der Zukunft zugewandten Stil: alterslos und von langlebiger Ästhetik. Es entsteht Kleidung mit durchdachter Schnittführung zwischen skulpturaler Großzügigkeit und einem sinnlichen Augenzwinkern, ohne an Alltagstauglichkeit zu verlieren.
In der Accessoire-Serie »Irritation im Nahbereich« finden textile Techniken und Werkstoffe mit klassischem Schmuckmaterial zusammen.